Dinkel-Mutscheln – die gehen immer!

Anfang September und schon begegnen uns die ersten Lebkuchen im Supermarkt. Dabei hab ich noch Hoffnung auf ein zwei richtig warme Spätsommertage und -abende…aber neeee, die im Supermarkt vermiesen es einem.

Und eigentlich gehören Mutscheln auch zu dem Gebäck, das erst im Januar gebacken wird. Traditionell zumindest… aber, wenn ihr sie kennt oder jetzt kennen lernen werdet, dann seid ihr sicher meiner Meinung: die gehen immer! Und zwar ohne die Hoffnung auf den Spätsommer zu vermiesen 😉

Mutscheln schmecken mit Nutella – aber das muss ich eigentlich nicht sagen. Was schmeckt bitte nicht zu Nutella? Sie schmecken auch zu Marmelade oder nur mit Butter. Und genauso schmecken sie mit Frischkäse oder Dip. Das macht sie unglaublich vielseitig…vom Frühstück bis zum Vesper kann man immer Mutscheln essen.

Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt!

Und wer sich vor dem Backen zurecht fragt: Was sind denn eigtenlich Mutscheln und woher kommen die? Dann klickt einfach mal hier!

Zutaten:

  • 250g Milch
  • 90g Butter
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • ½ Würfel Hefe
  • 500g Dinkelmehl
  • 1 Ei und etwas Milch zum Einstreichen

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten außer dem Dinkelmehl werden 2 Minuten auf 37 Grad auf Stufe 2 erwärmt.
  2. Nun kommt das Mehl dazu und der Teig wird auf der Teigstufe 2 ½ Minuten geknetet. Zwischendurch den Rand einmal mit dem Spatel säubern.

Den Teig im Mixtopf 30 – 45 Minuten gehen lassen.

Nun den Backofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Folie auslegen.

Vom Teig ca. 100g beiseitelegen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Den restlichen Teig dann in 7-8 gleich große Stücke aufteilen. Ich teile ihn erst in 2 Teile, dann die jeweils in zwei usw.

Alle Teigteilchen zu Kugeln formen und kurz gehen lassen. Nun in die Mitte ein Quadrat mit einem spitzen scharfen Messer einritzen und den Teig drum herum etwas plattdrücken.

Mit dem Messer auf 12 und 6 Uhr den plattgedrückten Teil bis zum Quadrat in der Mitte einschneiden. Dann auf 3 und 9 Uhr einschneiden, nun sind es 4 Teile. Jedes Teil noch einmal mittig einschneiden, dann sind es 8 Teile. Die Enden alle mit Daumen und Zeigefinden zusammendrücken.

Aus dem 100g Teigstückle etwas abteilen und zu einem längeren Strang drehen. Dann zwirbeln, um das Quadrat legen und leicht andrücken. Man kann auch kleine Schnecken auf die Sternzacken legen oder statt zu zwirbeln einen geflochteten Teigstrang um die Mitte legen. Hier kann man kreativ sein!

Und weil es viel einfacher ist, wenn man es sieht, hat OmaKuchenzauber mal meine iPhonecam beim Formen drüber gehalten. Bei Facebook könnt ihr das Video anschauen, hier kann ich leider keine Videos hochladen, da ich die free-Version nutze. Sorry!

Das Ei mit etwas Milch verquirlen und die Mutscheln damit bestreichen.

4 Mutscheln erst fertig formen, dann bestreichen und im Ofen gute 20-25 Minuten goldgelb backen. Solange die restlichen Mutscheln formen und bestreichen.

Lasst es euch schmecken!

FräuleinKuchenzauber ❤

pdf-Datei: Mutscheln

Für Nicht-Thermomixer:

Ihr braucht weiche Butter und warme Milch! Dann geht ihr gleich vor, wie oben beschrieben. Erst die Zutaten außer dem Mehl vermengen und dann nach und nach das Mehl dazugeben, bis der Hefeteig die Schüssel gesäubert hat.

 

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Fruchtiger Rührkuchen <3

Soooo, es fühlt sich an, als ob ich meine Sommerpause beende, die ich nie als solche geplant hatte…

Aber: mit meinen zwei Kindern läuft es doch anders als mit meiner großen FräuleinMiniKuchenzauber bisher allein… Mein kleiner MisterMiniKuchenzauber bringt ganz schön zusätzlichen Schwung in die Bude:) Obwohl er so ein lieber und glücklicher kleiner Kerl ist, war er schon mehrfach dolle krank und hat nun noch ne doofe Allergie bekommen…es herrscht also noch mehr Chaos bei uns.

Für gewöhnlich bin ich für das Chaos allein verantwortlich, weil ich 1249 Dinge gleichzeitig machen will und immer denke, dass ich das auch schaffe…. bis HerrKuchenzauber um die Ecke kommt und mit seinem Köpfchen schüttelt… Nun ja…plus ne quirlige  4-Jährige und mein kleines Moggale…da back ich fast nur meine Rezepte und komm nicht zum Testen, Umschreiben, Bloggen… Aber ich bin sicher, dass sich das auch wieder ändert! Weiterlesen

Taufe von Theo <3

Heut kommt kein neues Rezept hier, sondern ein paar Bilder von den Leckereien und der Deko von Theos Taufe.

Unter der Fondanttorte steckt mein Tiroler Nusskuchen und die Kekse sind die Ausstecherle mit Royal Icing verziert. Die Erdbeer-Mini-Torte ist von meiner Mama, der guten OmaKuchenzauber und ist der Bisquit der Muttertagstorte mit Buttercreme und frischen Erdbeeren.

Für unser Theo-Bärchen haben wir alles in zartblau ausgesucht. Die hellblauen Hortensien gefielen mir besonders gut und auch die tollen Bändern in den verschiedenen Tönen. Bisher war unsere Deko ja immer rosa und ich muss sagen: Hellblau und Jungsdeko kann soooo schön sein und vielleicht gefällt sie euch ja auch! Weiterlesen

Muttertag kann kommen: Erdbeer-Mascarponetörtchen

Der Muttertag kann kommen ihr Lieben! Vorneweg gilt bei uns weiter der Grundsatz: Jeden Tag ist Muttertag! Und es gilt auch weiterhin: Das hält mich nicht ab meiner Mama eine Freude zu machen:)

Und jetzt mal ganz ehrlich: Blumen verwelken echt schnell. So ein paar Kalorien auf der Hüfte dagegen, die können sich echt hartnäckig halten. Also habt ihr mit dem Törtchen ein langlebiges Geschenk für eure Mama und wenn ihr Glück habt auch etwas davon. Überlegts euch einfach.

Und weil ich oft liebe Mails bekomme von ganz lieben Anfängerbäckerinnen (Männer würden das ja eh nicht zugeben), gibt es neben einer „Ich-hab-Mama-besonders-lieb-Variante“ auch eine einfache Variante! Lecker sind beide, gaaaaaanz sicher!! Weiterlesen

Fruchtige Hefeteig-Quarktaler….mmmh!

Ich warte auf den Frühling….und warte und warte….dieses Jahr ist es echt zäh!

Das Gute daran, dann hab ich schon mehr Zeit zum Backen, denn aufm Spielplatz ist nur Matsch und Dreck 🙂 Und gestern hatte ich so Lust auf was Süßes zum Kaffee, aber ich wollte ein süßes Stückle und keinen richtigen Kuchen. Also saß ich da und überlegte und grübelte… normale Schneckennudeln, Hefezopf, Nutellakringel, … und dann schaute ich in unseren Kühlschrank und entdeckte den Quark. Quark auf Hefeteig, warum denn nicht. Leider fand ich keine Aprikosen oder Mandarinen mehr im Vorratskeller, aber Himbeeren im Gefrierschrank. Und dann gings auch direkt los. Hefeteig machen, Quarkmasse abschmecken, Himbeeren holen… Und das kam dabei raus:

Und damit ihr sie nachbacken könnt, hab ich euch hier das Rezept und unten wie immer als pdf zum Downlaod. Weiterlesen

Eclairs und Windbeutel mit Vanillesahne und Erdbeeren oder Nougatfüllung <3

Heute gibts mal ein Rezept, das ich ausnahmsweise nur im Thermomix mache…und das, obwohl es sich anfühlt, als ob ich betrüge 🙂 Weil: Viel zu einfach!

Von Brandteig hörte ich immer nur: viel Aufwand, vorsichtig sein, geht schief, heikel usw….

Dann hab ich Rezepte gelesen und angeschaut und mir direkt ein eigenes geschrieben, mit der Gefahr: geht schief…aber: Ging nicht schief und schmeckte direkt so lecker, dass ich drei Eclairs mehr oder weniger eingeatmet habe, als sie fertig waren!

Ich habe euch heute das Brandteigrezept für den Thermomix und zweierlei Möglichkeiten die süßen Stücke zu füllen. Typisch für Windbeutel und Eclairs sind fluffige und sahnige Füllungen, daher ist eine Füllung eine ganz schlichte Vanilliesahne mit Erdbeeren (Favorit  von Oma Kuchenzauber) und die andere Füllung ist eine Nougatfüllung (mein Favorit).

An der Stelle muss ich kurz etwas Erschreckendes loswerden. Setzt euch lieber, wenn ihr sensibel auf schreckliche Neuigkeiten reagiert. Meine Mama, also Oma Kuchenzauber, mag kein Nutella und kein Nougat!

Stille.

Ja, das ist ein Schreck und ich kann es selbst kaum tippen. Erste Gedanken waren Adoption oder eine medizinische Erklärung, aber ich habe beschlossen, dass es wohl in den Genen liegt und dieses mutierte Anti-Nutella-Nougat-Gen Gott sei Dank rezessiv vererbt wird. Danke an meinen Papa an der Stelle 😉

Nun aber zurück zum Rezept!

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Nutella-Hefekringel [TM und ohne]

Ich habe gehört, es soll noch ein paar Nutellafans da draußen geben…bääääääm, ihr habt Geschmack!

Nutella ist einfach herrlich, ein Traum, lecker, immer passend und fast schon gesund… 😉 Sind ja Nüsse drin!

Spezielle Osterezepte habe ich dieses Jahr nicht geschafft, da ich einfach nur gebacken habe, was ich Lust hatte und bei einigen Geburtstagen war ich dann auch schon ausgelastet. Aber das Rezept hier ist fast schon ein Osterrezept, weil es ja zu Ostern traditionell Hefezöpfe gibt. Verfeinert mit Nutella rocken die Kringel aber das ganze Jahr 🙂 Weiterlesen

Dinkelvollkorn-Pfannkuchen mit Räucherlachs und Kräuterquark

Kuchen, Cupcakes, Törtchen….hier gehts ja fast immer süß zu, drum kommt heute mal etwas Neues:

Ein Mittagessen/ Abendessen ❤ Dinkelvollkorn-Pfannkuchen mit Räucherlachs und Kräuterquark!

Fazit von Herrn Kuchenzauber beim Abendessen: „Wow, das schmeckt aber echt gut!“

Juhu! Kochen ist nämlich nicht immer so meine Stärke, also hab ich uns ein Mittag/Abendessen gebacken. Man weiß sich ja zu helfen;)

Und damit ihr auch in den Genuss kommt, hab ich euch heut das Rezept dafür. Einmal in der Thermomix-Variante und einmal „normal“. Die Zutaten sind ja die gleichen, nur dass man eben selbst rühren muss und etwas länger.

Tipp: Falls ihr weniger Pfannkuchen braucht, mach ich es immer so, dass ich die restlichen aufrolle und in Scheiben geschnitten einfriere für Flädlessuppe. Perfekt für ein schnelles Mittagessen.

Und ja nicht vergessen: 1 Pfannkuchen muss mit Nutella gestrichen werden zum Nachtisch! Sonst darf man das Rezept nicht machen.

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Tiroler Nusskuchen für alle!

Nach laaaanger Winterpause kommt heute wieder ein Rezept für euch! Klein Theo hält gerade sein Schläfchen und seine Schwester powert sich im Kindi aus … Zeit für den Blog! Juhu!! (An der Stelle verrät mich bitte niemand an Herrn Kuchenzauber 😉  )

Vor ein paar Tagen hatten wir leckeren Tiroler Nusskuchen zum Kaffee und mir fiel auf, dass das Rezept noch gar nicht online ist. Dabei ist das ja ein Klassiker schlechthin… und jeder, der Nüsse essen darf, weiß wie unglaublich lecker Tiroler Nusskuchen ist. Er schmeckt tagelang richtig saftig und ist schon zum Frühstück eine Wucht!

Mein Tiroler ist ein Rezept aus dem „Haarer – Kochen und Backen“-Buch, das ich schon seit 21 Jahren (Ahhhhh, wie klingt denn das?!?!) besitze UND benutze. Und heute teile ich es mit euch! Weiterlesen